Tag 5 – Energiespeicher, Netzintegration, Infrastruktur
Freitag, 16. März 2012
Beginn: 8:30 Uhr
Veranstaltungsort: SuperC, Templergraben 57, Aachen
Abreise: ab ca. 15:00 Uhr
Am letzten Tag der DRIVE-E-Akademie geht es um den Themenkomplex “Energiespeicher, Netzintegration, Infrastruktur”.
Referenten und Themen u.a.:
- Dr. Jens Tübke, Leiter der Abteilung Angewandte Elektrochemie im Fraunhofer Institut für Chemische Technologie ICT, wird das Thema “Energiespeicher für Elektrofahrzeuge – Trends und Perspektiven” beleuchten.
- Markus Meiler von der Deutschen ACCUmotive GmbH & Co. KG wird über “Sichere EV-Batterien für eine neue Ära der automobilen Mobilität” sprechen.
- Claas Matrose, Teamleiter Verteilungsnetze im Institut für Hochspannungstechnik (IFHT) der RWTH Aachen, wird den Themenkomplex “Netzintegration und Prüfung der Netzanschlussbedingungen von Elektrofahrzeugen” behandeln.
Und zum Abschluss stellt ein wahrer Visionär der Elektromobilität seine bereits verwirklichten Ideen vor. Im vergangenen Mai erklärte ihn die UNO zum “Champion of the Earth”:
Louis Palmer hat als erster Mensch überhaupt mit einem Solarfahrzeug die Erde umrundet. Der Weltenbummler glaubt an die Zuverlässigkeit von Solartechnik, egal ob bei klirrender Kälte oder Wüstenhitze, wobei er auf seinen Fahrten mit seinem Solartaxi Menschen rund um den Globus zum Umdenken anregte. 2010 initiierte der Schweizer das „Zero Emissions Race“. In 80 Tagen umrundeten dabei Teams aus Österreich, Deutschland, Süd-Korea und der Schweiz mit umweltfreundlicher Technik die Erde. Motto: die Umwelt schonen statt Sprit verheizen. Mit der „WAVE“(= World Advanced Vehicle Expedition) ging Palmer 2011 noch einen Schritt weiter: Er schickte mehr als 20 verschiedene, bereits ausgereifte Elektro-Fahrzeugtypen auf eine Reise durch Europa. Dabei durfte nur Energie aus erneuerbaren Quellen des jeweiligen Heimatlandes verwendet werden. Mit dem Rennen, das ohne Lärm und Gestank, ohne Raubbau an Rohstoffen auskommt, setzte der Visionär ein weit sichtbares Zeichen. Elektrisches Fahren kann also nicht nur sauber sein und Spaß machen, es kann auch sportlich spannend sein.


