DRIVE-E-Philosophie
Elektromobilität braucht Nachwuchs!
“Für Elektroautos brauchen wir neue mutige Ideen und eine große Portion Kreativität”, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan im November 2009, als sie den Startschuss für das DRIVE-E-Programm gab. “Hier setzen wir auf die Studierenden von heute, die die Ingenieure von morgen sein werden.”
Programme, bei denen Studierende kreativ werden und selbst Elektrofahrzeuge oder ihre Komponenten bauen, gab es zum damaligen Zeitpunkt bereits. Eine Ferienschule, in der in exklusivem Rahmen renommierte Experten aus Forschung und Industrie darüber informieren, was sich auf dem Gebiet der Elektromobilität tut, noch nicht. Gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft rief das BMBF deshalb DRIVE-E, das erste umfassende Programm zur Nachwuchsförderung im Bereich Elektromobilität, ins Leben.
Begeisterung und Interesse entwickeln sich bekanntlich aus dem selbst Erlebten. Deshalb gehören neben Vorträgen hochklassiger Experten auch Workshops zu den Programmpunkten der DRIVE-E-Akademie genau wie Exkursionen zu namhaften Automobilherstellern oder kleinen und mittelständischen Unternehmen, bei denen innovative Fahrzeuge auch gefahren werden dürfen. Als Veranstaltungsort werden Standorte gesucht, an denen zum Beispiel bereits in Labors an dem Thema geforscht wird und wo die Nachwuchswissenschaftler selbst tüfteln können. Dabei versteht sich die DRIVE-E-Akademie als bundesweite Kommunikationsplattform für Studierende und bietet die Möglichkeit zum Networking mit namhaften Vertretern aus Forschung und Industrie.
Höhepunkt ist in jedem Jahr die Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise – 2010 im Museum Industriekultur in Nürnberg, 2011 im Umspannwerk Ost in Berlin und 2012 in der Erholungs-Gesellschaft Aachen 1837. Denn wer sich mit dem Thema der Elektromobilität bereits intensiv beschäftigt, dessen Engagement soll angemessen gewürdigt werden. Mittlerweile haben über 130 junge Menschen an DRIVE-E teilgenommen, und aus Teilnehmern der DRIVE-E-Akademie wurden so auch schon Preisträger des DRIVE-E-Studienpreises. Oder sie berichteten als Referenten im Folgejahr von ihrer eigenen erfolgreichen Firmengründung im Bereich der Elektromobilität – inspiriert durch die Begegnungen und Erfahrungen bei der DRIVE-E-Akademie.
Das Konzept geht auf. Nicht zuletzt, weil mit dem Programm die Philosophie gelebt wird: “DRIVE-E und die Teilnehmer sind etwas Besonderes.” Und das sagen ehemalige Teilnehmer über DRIVE-E.
Machen Sie sich selbst ein Bild der Veranstaltungen 2010 und 2011.
Weitere Informationen zur Akademie 2012 finden Sie hier. Wenn Sie mehr über den Studienpreis 2012 wissen wollen, klicken Sie hier.

