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Tag 2 – Fahrzeug- und Antriebskonzepte

Dienstag, 13. März 2012

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Beginn: 8:30 Uhr

Veranstaltungsort am Vormittag: SuperC, Templergraben 57, Aachen
Veranstaltungsorte am Nachmittag:
Teststrecke des des Instituts für Kraftfahrzeuge [in unmittelbarer Nähe des ika] bzw.
ika, Steinbachstraße 7, 52074 Aachen oder
iSEA, Jägerstr. 17/19, 52066 Aachen oder
IEM, Schinkelstraße 4, 52062 Aachen

am Abend: Haus Königshügel, Melatener Straße 31, 52074 Aachen

Nach der Einführung geht es an diesem Tag um erste konkrete Beispiele zum Themenkomplex „Fahrzeug- und Antriebskonzepte“.

Referenten und Themen:

  • Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein, Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) und verantwortlich für das Fach Kraftfahrzeuge an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen University, spricht zu „Chancen und Herausforderungen für zukünftige Fahrzeugkonzepte“.
  • Dr.-Ing. Christian Allmann von der Audi Electronics Venture GmbH stellt als Leiter des Forschungsprojekts „e performance“ vor; das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Entwicklungsansatz für ein energieeffizientes Elektrofahrzeug, wobei neue Material- und Technologiekonzepte für ein modulares Systembaukastenkonzept erforscht werden.
  • Dr. Sebastian Ortmann vom Institut Chemnitzer Maschinen und Anlagenbau e.V. (ICM) stellt das Forschungsprojekt „Innvelo“ vor, in dem acht Partner an innovativen Fahrzeugkonzepten für Ballungszentren arbeiten – natürlich mit Elektroantrieb.
  • Thomas Schindler, der bei Mercedes-Benz Vans tätig ist, erklärt das Konzept des Vito E-CELL.

Ein erstes Highlight steht an diesem Nachmittag auf dem Programm:
Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DRIVE-E-Akademie warten auf der Teststrecke der RWTH zahlreiche Elektrofahrzeuge zur Probefahrt, darunter die Elektroversion des Fiat 500, der Opel Ampera, der Mitsubishi i-MiEV, ein von der RWTH elektrifizierter Mercedes Sprinter sowie Elektroroller und andere Zweiräder.

Wer nicht gerade das besondere Fahrgefühl des Elektroantriebs hautnah erleben kann, darf sich in einem der drei Labor-Workshops am Institut für Kraftfahrzeuge (ika), am Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (iSEA) oder am Institut für Elektrische Maschinen (IEM) ausprobieren.

Themen der Labor-Workshops u.a.:

Sounddesign für Elektrofahrzeuge, Thermomanagement und Besichtigung der Batterieklimakammer, Besichtigung eines in Einzelteile zerlegten Mitsubishi i-MiEV, Blick auf ein E-Fahrzeug auf der Hebebühne, Prüfstände zum Thema Leistungselektronik und Batterie; hier können u.a. selbst Versuche gemacht werden, z. B. das Messen von Batterien und der elektromagnetischen Verträglichkeit und last but not least verschiedene Stationen zur Antriebsregelung.

Am Ende des Tages sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Kaminabend im Haus Königshügel, dem Gästehaus der RWTH Aachen University, eingeladen. Die Dinner Speech hält Stefan Gulas, Geschäftsführer von eROCKIT (Thema: „eROCKIT – Aufbau einer neuen Fahrzeugkategorie“). Das Berliner Unternehmen entwickelt und fertigt zweirädrige „Human Hybride“. Das Prinzip des eROCKITs kombiniert, so Gulas, „die Bedienung eines Fahrrades mit der Leistung eines Motorrades.“ Wie, das können die Akademie-Teilnehmer bereits am Nachmittag bei einer Probefahrt selbst erleben. Denn Stefan Gulas hat versprochen, einige eROCKITs aus Berlin mit auf die Aachener Teststrecke zu bringen.

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