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Studienpreis 2012

Ausgezeichneter akademischer Nachwuchs für die Elektromobilität

Gruppenbild: Auf einer Treppe stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DRIVE-E-Akademie, in der ersten Reihe die Studienpreisträger mit ihren Urkunden.
Die Studienpreisträger 2012 und die Teilnehmer
an der DRIVE-E-Akademie 2012 am 14. März
in Aachen. © DRIVE-E / Stephan Rauh

Am 14. März 2012 haben das BMBF und die Fraunhofer-Gesellschaft bereits zum dritten Mal exzellente studentische Arbeiten zum Thema Elektromobilität in der Erholungs-Gesellschaft Aachen 1837 ausgezeichnet. Mit 62 Bewerbungen aus 16 Hochschulen bzw. Fachhochschulen und 12 Universitäten von Aachen bis Dresden und von Bremen bis Konstanz war das Interesse am DRIVE-E-Studienpreis noch nie so groß wie in diesem Jahr.

Den 1. Preis in der Kategorie Diplom- / Magister- / Masterarbeit überreichte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, an Fabian Peters von der Universität Bremen. Dessen Masterarbeit untersucht, wodurch Energiedichte und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien begrenzt werden. Ein Verständnis dieser Prozesse hilft bei der Verbesserung der Reichweite von Elektrofahrzeugen. „Diese Arbeit liefert damit wichtige Beiträge für die Entwicklung marktfähiger Elektroautos“, so Staatssekretär Rachel in seiner Laudatio. Für den 1. Preis erhielt Fabian Peters 6.000 Euro.

Der 2. Preis, dotiert mit 3.000 Euro, ging an Xuyang Men, dessen Masterarbeit mit der Entwicklung eines Online-Diagnosesystems eine zuverlässige Aussage über die Reichweite eines Elektrofahrzeugs möglich machen soll.

Den 1. Preis in der Kategorie Studien- / Projekt- / Bachelorarbeit vergab die Jury gleich zweimal. Johannes Burkard von der der RWTH Aachen erhielt den Preis für seine Bachelorarbeit, mit der er mögliche Fehler eines Batterie-Ladegeräts und Strategien zu deren Vermeidung untersuchte. Florian Hilpert von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde für seine Projektarbeit ausgezeichnet, in der er Berechnungen zum thermischen Verhalten von Antriebsmotoren anstellte. Beide Arbeiten leisteten damit, so Prof. Dr. Buller, Forschungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, in seiner Laudatio, „einen wesentlichen Beitrag für sichere und zuverlässige Elektromobilität.“ Die beiden Preisträger durften sich jeweils über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen.

Der 2. Preis, dotiert mit 2.000 Euro, ging an Lisa-Marie Zak von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Augsburg. Sie entwarf in ihrer Bachelorarbeit ein optimiertes Batteriekühlkonzept für Lithium-Ionen-Batterien, die empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren – ein Problem, für das die Elektromobilitätsbranche nach innovativen Lösungen sucht.

Wir gratulieren den DRIVE-E-Studienpreisträgern 2012!

Alle bisherigen Studienpreisträger hier auf einen Blick.

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