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DRIVE-E-Studienpreis 2012 РPreisträger

Kategorie I: Studien- / Projekt- / Bachelorarbeiten

1. Preis (wurde zwei Mal vergeben)

Zwei der Studienpreisträger 2012 halten ihre Urkunden in die Kamera, eingerahmt von den beiden Gratulanten von Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF.

Florian Hilpert (2.v.r.) von der Friedrich-Alexander-Universit√§t Erlangen-N√ľrnberg teilte sich den ersten Preis in der Kategorie ‚ÄěStudien- / Projekt- / Bachelorarbeiten‚Äú mit Johannes Burkard (2.v.l.) von der RWTH Aachen. ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Bereich: Elektrischer Antriebsstrang bzw. Netzintegration

Sie sind die Kernthemen der Elektromobilit√§t: die Netzintegration und die Antriebstechnik. Dabei sind die Ladetechnik und die Antriebseigenschaften eines Elektrofahrzeuges die Schnittstellen zum Fahrer. Deshalb m√ľssen sie zuverl√§ssig und sicher funktionieren. An diesen Punkten setzen die ausgew√§hlten Arbeiten an: In der einen Arbeit untersucht deren Verfasser m√∂gliche Fehlerf√§lle und Fehlervermeidungsstrategien eines Ladeger√§tes; in der anderen Arbeit stellt deren Verfasser Berechnungen zum thermischen Verhalten von Antriebsmotoren an. Beide Arbeiten tragen damit wesentlich dazu bei, sichere und zuverl√§ssige Antriebssysteme f√ľr die Elektromobilit√§t zu realisieren.

Aufgrund ihrer Bedeutung f√ľr die Elektromobilit√§t zeichnen das BMBF und die Fraunhofer-Gesellschaft die Projektarbeit ‚ÄěSimulative Analyse konvektiver Entw√§rmungsvorg√§nge in E-Maschinen f√ľr Hybrid- und Elektrofahrzeuge‚Äú, entstanden an der Friedrich-Alexander-Universit√§t Erlangen-N√ľrnberg und verfasst von Florian Hilpert, und die Bachelorarbeit ‚ÄěEntwicklung und Umsetzung des Sicherheitskonzepts f√ľr ein bidirektionales Ladeger√§t in Elektrofahrzeugen‚Äú, entstanden an der RWTH Aachen und verfasst von Johannes Burkard, jeweils mit dem 1. Preis aus. Verbunden mit der Auszeichnung ist jeweils eine Pr√§mie von 3.000 ‚ā¨.

2. Preis

Lisa-Marie Zak hält ihre Urkunde in die Kamera, links von ihr der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, rechts von ihr Prof. Dr. Ulrich Buller, Forschungsvorstand

Lisa-Marie Zak von der Hochschule Augsburg erhielt f√ľr ihre Bachelorarbeit, die sie in der Abteilung Industrialisierung Elektrifizierte Antriebssysteme der BMW Group verfasste, einen DRIVE-E-Studienpreis, √ľberreicht von Prof. Dr. Ulrich Buller, Forschungsvorstand bei der Fraunhofer-Gesellschaft (rechts) und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekret√§r BMBF (links). ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Bereich: Energiespeicher

Leistungsf√§hige Batterien sind eines der Schl√ľsselelemente der Elektromobilit√§t. Die Lithium-Ionen-Technologie wird dabei derzeit favorisiert. Allerdings reagieren diese Batteriezellen empfindlich auf Temperaturschwankungen. Eine unzureichende K√ľhlung kann die Zellen besch√§digen und die Alterungsprozesse beschleunigen. Mit einer aufwendigen Methodik entwickelt die ausgezeichnete Arbeit ein optimiertes Batteriek√ľhlkonzept und adressiert so ein wichtiges Problem auf dem Weg zu leistungsf√§higeren Batterien. Durch ein Baukastensystem h√§lt sich neben der Verbesserung der K√ľhlleistung auch der notwendige konstruktive Aufwand in wirtschaftlichen Grenzen. Aus diesen Gr√ľnden zeichnen Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF die Bachelorarbeit mit dem Titel ‚ÄěKonzeption einer direkten Seitenfl√§chenk√ľhlung prismatischer Lithium-Ionen-Zellen zum Einsatz in mobilen Hochvoltspeichern‚Äú, entstanden an der Hochschule f√ľr angewandte Wissenschaften in Augsburg und verfasst von Frau Lisa-Marie Zak, mit dem 2. Preis und 2.000 ‚ā¨ aus.

Kategorie II: Diplom- / Magister- / Masterarbeiten

1. Preis

Fabian Peters h√§lt die Urkunde f√ľr den DRIVE-E-Studienpreis in die Kamera, eingerahmt von den beiden Honoratioren von Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF.

Prof. Dr. Ulrich Buller (links), Forschungsvorstand bei der Fraunhofer-Gesellschaft, und Thomas Rachel (rechts), Parlamentarischer Staatssekret√§r im BMBF, √ľberreichten den ersten Preis an Fabian Peters von der Universit√§t Bremen f√ľr seine Masterarbeit. ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Bereich: Energiespeicher

Auf die Energiedichte der Batterie haben noch viele Faktoren gro√üen Einfluss. Deshalb ist das grunds√§tzliche Verst√§ndnis physikalischer und chemischer Vorg√§nge in einer Batteriezelle die Basis f√ľr die Optimierung des Gesamtsystems. Die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit untersucht sehr systematisch und gr√ľndlich diejenigen Prozesse, die die Energiedichte und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien mit Silizium-Anoden beschr√§nken. Ein Verst√§ndnis dieser Prozesse hilft, diese Beschr√§nkung zu vermeiden und damit eine deutlich gr√∂√üere Reichweite als mit heute favorisierten Batterietypen zu erreichen. Diese Arbeit ist damit ein Meilenstein f√ľr das Ziel der Bundesregierung, Deutschland zu einem Leitanbieter f√ľr Elektromobilit√§t zu machen. Aus diesen Gr√ľnden zeichnen die Fraunhofer-Gesellschaft und das BMBF die Masterarbeit ‚ÄěHerstellung und Charakterisierung von hochkapazitiven siliziumbasierten Anoden f√ľr Lithiumbatterien der n√§chsten Generation‚Äú, entstanden an der Universit√§t Bremen und verfasst von Fabian Peters, mit dem 1. Preis und 6.000 ‚ā¨ aus.

2. Preis

Drei Männer mit der Urkunde in der Hand

Xuyang Men schrieb seine Masterarbeit am Institut f√ľr Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen. ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Bereich: Energiespeicher

Entscheidend bei der Batterie sind eine m√∂glichst hohe Reichweite und eine hohe Zuverl√§ssigkeit. Deshalb sind sie Gegenstand umfangreicher Forschungsaktivit√§ten, die eine Vielzahl von Batterietypen mit unterschiedlichen Eigenschaften hervorgebracht haben. Wichtige dabei sind die thermische und die chemische Stabilit√§t der Batterie im Betrieb ‚Äď entscheidende Sicherheitsmerkmale im Elektrofahrzeug. Die Entwicklung von Online-Diagnosesystemen, die zu jeder Zeit eine Zustandsanalyse der Batterie erm√∂glichen, erlaubt einen sicheren und langandauernden Betrieb und macht eine verl√§ssliche Aussage √ľber die Reichweite des Fahrzeugs m√∂glich. Die pr√§mierte Masterarbeit greift diese √§u√üerst wichtige Thematik auf und liefert beeindruckende Ergebnisse. Aus diesem Grund zeichnen BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft die Masterarbeit ‚ÄěDevelopment of Diagnostic Algorithms for LiFePO4-based Lithium-Ion Batteries for Hybrid and Electric Vehicles‚Äú, entstanden an der RWTH Aachen und verfasst von Xuyang Men, mit dem 2. Preis und 3.000 ‚ā¨ aus.

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