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Studienpreis 2013

Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF gratulieren den DRIVE-E-Studienpreisträgern

Die vier Studienpreisträger 2013 stehen in der ersten Reihe, halten ihre Urkunden in die Kamera, die offiziellen Gratulanten stehen dahinter bzw. rechts neben ihnen.

Die DRIVE-E-Studienpreisträger 2013 mit den Gratulanten von Fraunhofer-Gesellschaft, BMBF und TU Dresden. © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in der Gläsernen Manufaktur Dresden haben am 6. März 2013 Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, und Prof. Dr. Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung bei der Fraunhofer-Gesellschaft, die diesjährigen DRIVE-E-Studienpreise überreicht. Insgesamt wurden junge Nachwuchswissenschaftler für ihre herausragenden Arbeiten aus dem Bereich Elektromobilität ausgezeichnet. Die Arbeiten reichen von Konzepten für die Batterieentwicklung bis hin zu neuen Verkehrs- und Mobilitätskonzepten.

 

Verkehrskonzept für eine schnellere Markteinführung von Elektrofahrzeugen

Den 1. Preis in der Kategorie „Diplom- / Magister- / Masterarbeiten“ erhielt Julian Timpner von der Technischen Universität Braunschweig für seine Masterarbeit aus dem Bereich Verkehrs- und Mobilitätskonzepte.

BMBF-Gratulant Dr. Schütte, links im Bild, schüttelt jungem Mann die Hand.

Dr. Georg Schütte (li.) vom Bundesforschungungs- und -bildungsministerium gratuliert Julian Timpner zum Gewinn des DRIVE-E-Studienpreises. © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Timpner entwickelte unter dem Titel „Design, Implementation, and Evaluation of Central Components for the V-Charge System“ ein Verkehrskonzept, das Elektrofahrzeuge als Zubringer zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Kombination mit autonomem Parken und einer optimierten Ladestrategie während des Parkens einsetzt. Diese Kombination habe, so die Überzeugung der Jury, das Potential, zu einer großflächigen Markteinführung von Elektrofahrzeugen durch zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen beizutragen. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Den 2. Preis – und damit verbunden ein Preisgeld von 3.000 Euro – erhielt Morten Wetjen für seine Masterarbeit zum Thema „High Voltage Composite Cathodes For Lithium Metal Polymer Batteries“. Darin untersucht der angehende Chemiker von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verschiedene Forschungsansätze zur Verbesserung der Leistung von Batterien aus Lithium-Metall-Polymer (LMP).

Junger Mann hält Urkunde in die Kamera, links und rechts von ihm stehen die Vertreter von Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF

Preisträger Morten Wetjen, eingerahmt von Prof. Dr. Buller von der Fraunhofer-Gesellschaft (li.) und Staatssekretär Dr. Schütte vom BMBF. © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Wichtiger Beitrag für die Etablierung umweltschonender elektrischer Antriebe

Der 1. Preis in der Kategorie „Studien- / Projekt- / Bachelorarbeiten“ ging an Stephan Leppler, dessen Arbeit die Nutzungskosten von konventionellen, Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen untersucht und folglich den Titel „TCO Vergleich von neuzugelassenen konventionellen und (teil-)elektrischen Fahrzeugen aus Nutzersicht“ trägt. Die Arbeit, die am Institut für Technischen Umweltschutz der Technischen Universität Berlin entstand, liefert – so die Jury in ihrer Begründung – einen wichtigen Beitrag für die Etablierung umweltschonender elektrischer Antriebe. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Professor Buller schüttelt dem jungen Mann die Hand, der BMBF-Vertreter steht lächelnd rechts daneben.

Prof. Dr. Buller von der Fraunhofer-Gesellschaft (li.) gratuliert Prof. Dr. Buller von der Fraunhofer-Gesellschaft (li.) gratuliert Stephan Leppler von der TU Berlin zum Gewinn des DRIVE-E-Studienpreises; rechts im Bild: Staatssekretär Dr. Schütte vom BMBF. © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Den 2. Preis und 2.000 Euro erhielt Arne Brix von der Technischen Universität Dresden für seine Studienarbeit zur Minimierung der Energieverluste im Antriebsstrang von Elektrofahrzeugen – bestehend aus Batterie, Leistungselektronik und Elektromotor. Sie trägt den Titel „Energieoptimale Sollwertvorgabe für einen elektrischen Fahrantrieb mit hochsetzendem Antriebsumrichter“.

Ein junger Mann mit der Urkunde in der Hand

Auch Arne Brix von der TU
Dresden durfte sich über
die Auszeichnung mit dem
DRIVE-E-Studienpreis 2013
freuen. © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Wir gratulieren den DRIVE-E-Studienpreisträgern 2013.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft zeichneten in Dresden zum vierten Mal exzellente studentische Arbeiten zum Thema Elektromobilität aus. Dabei sind die DRIVE-E-Studienpreise Teil des DRIVE-E-Programms, das von BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft 2009 gemeinsam ins Leben gerufen wurde und den akademischen Nachwuchs für ein Engagement im Bereich der Elektromobilität begeistern will. Bewerben konnten sich Studierende deutscher Hochschulen mit ihren Arbeiten aus allen Bereichen der Elektromobilität.

Zum Bewerbungsschluss am 7. Januar 2013 gingen insgesamt 46 Bewerbungen für den Studienpreis ein, davon 21 in der Kategorie I (Bachelor-, Projekt- bzw. Studienarbeit) und 25 in der Kategorie II (Magister-, Diplom- bzw. Masterarbeit). Die Arbeiten kamen aus diversen Studiengängen wie Betriebswirtschaft, Chemie, Informatik, Leichtbau und Simulation, Mechatronik, Maschinenbau bzw. Maschinenwesen, Mikrotechnik, Systems Engineering, Technischer Umweltschutz, Wirtschaftsingenieurwesen sowie diversen Disziplinen der Elektro- und Fahrzeugtechnik aus zehn Hochschulen bzw. FHs und neun Universitäten aus ganz Deutschland – von Braunschweig bis Dresden und von Kiel bis München.

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