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DRIVE-E-Studienpreis 2013 – die Preisträger

Kategorie I: Studien- / Projekt- / Bachelorarbeiten

1. Preis

Professor Buller schüttelt dem jungen Mann die Hand, der BMBF-Vertreter steht lächelnd rechts daneben.

Prof. Dr. Buller von der Fraunhofer-Gesellschaft (li.) gratuliert Prof. Dr. Buller von der Fraunhofer-Gesellschaft (li.) gratuliert Stephan Leppler von der TU Berlin zum Gewinn des DRIVE-E-Studienpreises; rechts im Bild: Staatssekretär Dr. Schütte vom BMBF. © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Bereiche: Technischer Umweltschutz

Der wesentliche Akzeptanzfaktor für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb ist die Wirtschaftlichkeit. Die raffinierteste und umweltschonendste technische Lösung setzt sich am Markt nicht durch, wenn sie nicht auch wirtschaftlich ist. Der vergleichenden Untersuchung von Gesamtnutzungskosten von konventionellen, Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen kommt damit eine besondere Bedeutung für die Weichenstellung der Mobilität der Zukunft zu.

Das in der prämierten Studienarbeit verwendete Modell erlaubt die vergleichen-de Untersuchung wesentlicher Kostenstrukturen. Es liefert für die erwähnten Fahrzeugtypen Gesamtnutzungskosten für die Jahre 2020 und 2030. Aus den Ergebnissen lassen sich Bedingungen ableiten, mit denen die Wirtschaftlichkeit von Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen in Zukunft optimiert werden kann. Die Arbeit liefert damit sehr wichtige Beiträge für die Etablierung umweltschonender elektrischer Antriebe.

Aus diesen Gründen zeichnen Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF die Studienarbeit mit dem Titel „Total Cost of Ownership-Vergleich von neuzugelassenen konventionellen und (teil-) elektrischen Fahrzeugen aus Nutzersicht“, entstanden an der Technischen Universität Berlin und verfasst von Stephan Leppler, mit dem 1. Preis und 4.000 € aus.

2. Preis

Drei Männer mit der Urkunde in der Hand

Arne Brix, eingerahmt von Staatssekretär Dr. Schütte (li.) und Fraunhofer-Vorstand Prof. Dr. Buller © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Bereich: elektrischer Antrieb

Einem konventionell angetriebenen Fahrzeug steht im Vergleich zum Elektrofahrzeug das 5- bis10-fache an Energie für den Antrieb zur Verfügung. Die geringere Menge elektrischer Energie eines Elektrofahrzeuges muss daher so optimal wie möglich genutzt werden, um vernünftige Reichweiten zu erzielen. Die Energieverluste im Antriebsstrang – bestehend aus Batterie, Leistungselektronik und Elektromotor – müssen daher für jeden Betriebszustand minimiert werden. Die hier prämierte Studienarbeit greift dieses Problem auf und liefert überzeugende Ergebnisse.

Aus diesen Gründen zeichnen Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF die Studienarbeit mit dem Titel „Energieoptimale Sollwertvorgabe für einen elektrischen Fahrantrieb mit hochsetzendem Antriebsumrichter“, entstanden an der Technischen Hochschule Dresden und verfasst von Arne Brix, mit dem 2. Preis und 2.000 € aus.

Kategorie II: Diplom- und Masterarbeiten

1. Preis

Ein junger Mann mit der Urkunde in der Hand

Julian Timpner von der TU Braunschweig © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Bereich: Verkehrs- / Mobilitätskonzepte

Elektrische Antriebe sind noch nicht für jedes Verkehrs- und Mobilitätskonzept die optimale Lösung. Es gibt aber Einsatzbedingungen, bei denen die Elektromobilität schon heute entscheidende Vorteile hat. Zum Beispiel verspricht der Einsatz von Elektromobilen als Zubringer zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Kombination mit autonomem Parken und einer optimierten Ladestrategie während des Parkens eine hohe Attraktivität für die Nutzer. Die Realisierung eines solchen Verkehrskonzeptes erfordert eine anspruchsvolle Softwarearchitektur, die Inhalt der prämierten Masterarbeit ist. Die damit mögliche Kombination eines autonomen Parksystems mit einer automatischen und koordinierten Aufladefunktion bietet das Potential, die großflächige Markteinführung von Elektrofahrzeugen durch zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen deutlich zu beschleunigen.

Aus diesen Gründen zeichnen die Fraunhofer-Gesellschaft und das BMBF die Masterarbeit „Design, Implementation, and Evaluation of Central Components for the V-Charge System“, entstanden an der Technischen Universität Braunschweig und verfasst von Julian Timpner, mit dem 1. Preis und 6.000 € aus.

2. Preis

Zwei Männer gratulieren dem jungen DREIVE-E- Teilnehmer

Prof. Ulrich Buller gratuliert Morten Wetjen zum Gewinn des DRIVE-E-Studienpreises 2013. © DRIVE-E / Jörg Carstensen

Bereich: Batterie

Die Batterie ist ein zentrales Element von Elektrofahrzeugen. Entscheidend da-bei sind eine ausreichende Reichweite und eine hohe Zuverlässigkeit. Die Anforderungen der Elektrofahrzeuge an die Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit der Batterien sind u.a. durch das Temperaturverhalten und die erreichbaren Stromdichten vorgegeben. Sie werden wiederum durch die Elektrochemie der Zelle bestimmt. Die prämierte Masterarbeit untersucht verschiedene Forschungsansätze zur Verbesserung der Batterieleistung von Lithium-Metall-Polymer (LMP)-Batterien. Sie legt damit eine beeindruckende Grundlage für die Entwicklung fortschrittlicher Hochvolt-Lithium-Metall-Polymer-Batterien für leistungsfähige und betriebssichere Anwendungen.

Aus diesem Grund zeichnen BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft die Masterarbeit „High Voltage Composite Cathodes For Lithium Metal Polymer Batteries“, entstanden an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster und verfasst von Morten Wetjen, mit dem 2. Preis und 3.000 € aus.

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