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Studienpreis 2014

Vier Preistr√§ger sollten es sein, doch die Entscheidung zwischen den ausgezeichneten Bewerbern f√ľr die diesj√§hrigen DRIVE-E-Studienpreise fiel schwer. Daher durften sich am 3. April bei der Festveranstaltung im Mercedes-Benz Center in Stuttgart sogar f√ľnf junge Nachwuchswissenschaftler √ľber die Auszeichnung freuen.

Gruppenbild der Studienpreisgewinner 2014 mit den beiden Honoratioren des BMBF und der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Studienpreisträger halten lächelnd ihre Urkunden hoch.

Die Preistr√§ger der DRIVE-E Studienpreise 2014 gemeinsam mit den Honoratioren (v.l.n.R.): Fraunhofer-Vorstand Prof. Dr. h.c. mult Alexander Verl, Michael Hetzenecker, Jonathan J√ľrgens, Lisa Braun, BMBF-Staatssekret√§r Dr. Georg Sch√ľtte, Raja Sangili Vadamalu und Marcus Koschmieder ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Dr. Georg Sch√ľtte, Staatssekret√§r im Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF), und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Alexander Verl, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, zeigten sich bei der Preisverleihung im Mercedes-Benz Center in Stuttgart hocherfreut √ľber die Qualit√§t der diesj√§hrigen Bewerbungen: ‚ÄúMehr als 50 Studierende haben sich mit ihren Studien- und Abschlussarbeiten um die Drive-E-Studienpreise beworben, mehr als 120 Bewerbungen sind f√ľr eine Teilnahme an der DRIVE-E-Akademie eingegangen ‚Äď das ist eine tolle Resonanz. Dabei war die Qualit√§t der eingereichten Arbeiten noch nie so hoch wie in diesem Jahr, wie mir auch die Jury best√§tigte. Das ist ein ermutigendes Zeichen, denn die Elektromobilit√§t stellt hohe Anforderungen ‚Äď nicht nur an die Technologie, sondern insbesondere an die Qualifikation und den Erfindungsreichtum der mit ihr besch√§ftigten Menschen. Nur durch interdisziplin√§res Denken und Arbeiten kann die Elektromobilit√§t vorankommen. Hierf√ľr wollen wir die Studierenden motivieren‚Äú, so Dr. Georg Sch√ľtte, Staatssekret√§r im Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung.

Dr. Georg Sch√ľtte steht am Rednerpult und spricht zum Publikum. Im

BMBF-Staatssekret√§r Dr. Georg Sch√ľtte bei der Festveranstaltung zur Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise 2014 im Mercedes-Benz Center in Stuttgart. ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

‚ÄěDie auf Nachhaltigkeit und Effizienz elektromobiler Fahrzeuge ausgerichteten Forschungsergebnisse der jungen Bewerber sind beeindruckend. Dieses Engagement ist ein wichtiges Zeichen f√ľr die Zukunft der Elektromobilit√§t in Deutschland, und wir freuen uns, die ausgew√§hlten Arbeiten mit den DRIVE-E-Studienpreisen 2014 zu pr√§mieren‚Äú, so Prof. Dr. Alexander Verl.

Innovative Ansätze zur Entwicklung und Bewertung von Elektromotorkonzepten

Den ersten Preis in der Kategorie ‚ÄěDiplom-/Magister-/Masterarbeiten‚Äú teilen sich Lisa Braun vom Karlsruher Institut f√ľr Technologie (KIT) und Jonathan J√ľrgens von der Leibniz Universit√§t Hannover. Beide schrieben eine Arbeit zur Auslegung und Bewertung elektrischer Fahrantriebsmotoren. Braun entwickelte Strategien zur fahrer- und fahrsituationsabh√§ngigen Bewertung unterschiedlicher Konzepte f√ľr Elektromotoren, w√§hrend J√ľrgens‚Äô Arbeit sich mit der Eignung einer elektrisch erregten Synchronmaschine als Radnabenmotor besch√§ftigt.

Die beiden Studienpreistr√§ger stehen auf der B√ľhne eingerahmt von den beiden Honoratioren. Sie pr√§sentieren l√§chelnd ihre Urkunden.

Prof. Dr. Dr. Alexander Verl (links) und Dr. Georg Sch√ľtte (rechts) mit den Studienpreistr√§gern Jonathan J√ľrgens und Lisa Braun ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Beide Arbeiten zeigen einen vergleichbaren, innovativen Ansatz, um die Entwicklung bzw. Bewertung von Elektromotoren zu verbessern und daher wurde der Preis geteilt. Er ist mit jeweils 4.500 Euro dotiert.

Den zweiten Preis und das damit verbundene Preisgeld in H√∂he von 3.000 Euro erhielt Raja Sangili Vadamalu von der Technischen Universit√§t Darmstadt f√ľr seine Masterarbeit zur Simulationserstellung und Betriebsstrategieentwicklung eines Antriebsstrangs, der sich aus einem Range-Extender und einem Elektromotor zusammensetzt.

Staatssekret√§r Sch√ľtte sch√ľttelt Preistr√§ger Raja Sangili Vadamalu (rechts) die Hand und gratuliert ihm zum 2. Preis. Links im Bild steht Prof. Dr. Dr. Alexander Verl und h√§lt die Urkunde in H√§nden.

Prof. Dr. Dr. Alexander Verl (links) und Dr. Georg Sch√ľtte (mitte) √ľberreichen Raja Sangili Vadamalu den DRIVE-E-Studienpreis ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Bachelorarbeiten f√ľr verbesserte Zuverl√§ssigkeit und Effizienz elektronischer Komponenten

Den ersten Preis in der Kategorie ‚ÄěProjekt-/Studien-/Bachelorarbeiten‚Äú und damit 4.000 Euro erhielt Marcus Koschmieder, der in seiner Bachelorarbeit an der Friedrich-Alexander-Universit√§t Erlangen-N√ľrnberg die Modularisierung, Zuverl√§ssigkeit und Sicherheit von Elektronikkomponenten in Elektrofahrzeugen behandelte.

Der Gewinner des Studienpreises, Markus Koschmieder, steht auf einer B√ľhne, eingerahmt von Professor Dr. Dr. Alexander Verl zu seiner Linken, der die Urkunde in der Hand h√§lt, und Staatssekret√§r Dr. Georg Sch√ľtte zu seiner Rechten. Im Hintergrund ein DRIVE-E-Banner auf dem das Gesicht einer jungen Frau und ein Teil eines Autoreifens zu sehen sind.

Marcus Koschmieder erh√§lt den Studienpreis von Prof. Dr. Dr. Alexander Verl (links) und Dr. Georg Sch√ľtte (rechts) ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Michael Hetzenecker von der Technischen Hochschule Regensburg wurde mit dem zweiten Preis, dotiert mit 2.000 Euro, ausgezeichnet. Die Bachelorarbeit adressiert mit der Entwicklung von Regelungsstrategien f√ľr elektrische Maschinen im Elektrofahrzeug und der Steigerung der Energieeffizienz von Leistungselektroniken wesentliche Herausforderungen der Elektromobilit√§t.

Drei M√§nner stehen auf einer B√ľhne. In der Mitte pr√§sentiert Preistr√§ger Michael Hetzenecker seine Urkunde. Links neben ihm steht BMBF-Staatssekret√§r Dr. Georg Sch√ľtte, rechts neben ihm Professor Dr. Dr. Verl, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft.

Michael Hetzenecker erhielt den mit 2.000 ‚ā¨ dotierten 2. Preis f√ľr seine Bachelorarbeit zur Energieeffizienzsteigerung in elektrischen Antrieben. ¬© DRIVE-E / Stephan Rauh

Eine Woche lang nahmen die Preistr√§ger zusammen mit 52 weiteren Studierenden an der DRIVE-E-Akademie teil und setzten sich intensiv mit der Elektromobilit√§t auseinander. Neben Exkursionen ins Porsche Museum sowie zu Bosch und Daimler besch√§ftigten sich die Teilnehmer jeden Tag der Veranstaltungswoche mit einem anderen Themengebiet der Zukunftstechnologie ‚Äď von Fahrzeug- und Antriebskonzepten √ľber Speicher und Netze bis hin zum elektrischen Antrieb samt Leistungselektronik. Die Studienpreistr√§ger pr√§sentierten zudem in Kurzvortr√§gen ihre jeweiligen Arbeiten, f√ľr die sie mit den DRIVE-E-Studienpreisen gew√ľrdigt wurden.

Zum f√ľnften Mal zeichneten das Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft exzellente studentische Arbeiten zum Thema Elektromobilit√§t aus. Die DRIVE-E-Studienpreise sind Teil des DRIVE-E-Programms, das von BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft 2009 gemeinsam ins Leben gerufen wurde und den akademischen Nachwuchs f√ľr ein Engagement im Bereich der Elektromobilit√§t begeistern will. Bewerben konnten sich Studierende deutscher Hochschulen mit ihren Arbeiten aus allen Bereichen der Elektromobilit√§t.

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